Initiative Wir für Dattenfeld gibt auf

Mit einer Erfolgsgeschichte bastelt sich die Ein-Mann-Initiative „WfD – Wir für Dattenfeld“ einen postiven Abschied zurecht (hier und hier). Das sich diese Ein-Mann-Initiative auflöst, ist gut und lange überfällig. Seit 2016 – also seit ca. 4 Jahren – ist Dattenfeld quasi unpassierbar. Und die Hauptstraße ist noch nicht einmal zur Hälfte fertig. Mit dem Kauf des Westerwälder Hofes [1] bekommt der durch Corona ohnehin schon gebeutelte Dattenfelder Hof subventionierte Konkurrenz. Und der Uferbereich am Bootshafen soll mal eben »umgestaltet« werden. Das bedeutet Lärm, ganz viel Beton und die Bäume sollen gefällt werden [2]. Ganz nebenbei hat die Planung nach Gutsherrenart noch viele Hausbesitzer zum Verkauf ihrer Häuser gedrängt. Das finanzielle Risiko einer möglichen Laurentiusstrasse können und wollen viele Windecker nicht tragen und müssen dann ihr Haus verkaufen. Vielleicht müssen ja noch mehr Dattenfelder auf den Zeltplatz umziehen. Aber das hat die Ein-Mann-Initiative sicher nicht gewollt. In städtischen Bereichen nennt man das Getrifizierung … natürlich werden wir es nicht Vertreibung nennen.

Was bleibt also von der selbst geschriebenen Legende des Ein-Mann-Protagonisten? NICHTS … stopp … natürlich ganz viel Ärger für diejenigen die alles ausbaden müssen.

[1] https://www.ksta.de/region/rhein-sieg-bonn/eitorf—windeck/-westerwaelder-hof–gemeinde-windeck-kauft-gaststaette-36996498
[2] http://www.greenbox.la/drei-fenster-zur-sieg/ und hier [3] und hier [4]

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