Umstrittene Trasse könnte Einbahnstraße werden

Stephan Propach berichtet am 19.07.18 im Stadt-Anzeiger … Zitat: >>Die seit Jahren heiß umstrittene Laurentiusstraße in Dattenfeld dreht noch einmal eine Runde über die Schreibtische von Planern und Bauamtsmitarbeitern. Die CDU-Fraktion will wissen, was die Straße für die Anwohner kostet, wenn die Gründung im sumpfigen Gelände vom Abwasserwerk im Zuge des ohnehin anstehenden Kanalbaus übernommen wird und wenn die Straße dann noch einspurig statt, wie bisher geplant, zweispurig ausgebaut wird. Planungen und Diskussionen hätten jetzt so lange gedauert, dass die Zeit zur Prüfung dieser Variante auch noch drin sei, argumentierte Fraktionschef Frank Steiniger, der in dem Quartier einen Einbahnstraßenring vorschlägt … Areal ist sumpfähnlich feucht Kostenberechnungen hatten ergeben, dass Anwohner am Ende rund 60 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche für den Straßenbau zahlen sollten. Der hohe Preis ergab sich, weil die Laurentiusstraße ein Areal durchquert, durch das einst die Sieg floss und das sumpfähnlich feucht ist. Bei dem an der Oberen Sieg üblichen Grundstückspreis von 65 Euro wäre das ein Minusgeschäft. Allerdings sind ohne die neue Straße etwa zehn Grundstücke überhaupt nicht erschlossen. Bei einer Bürgerversammlung im Mai hatte die Gemeindeverwaltung eine Alternativplanung präsentiert.<< Zitat Ende

Auch Harald Röhrig berichtet am 12.07.18 im Extra-Blatt … Zitat: >>Sitzung des Gemeinderates Debatte um Laurentiusstraße geht weiter … In der Bauausschusssitzung kamen auch Bürger zu Wort. Sie machten deutlich, dass das Problem von vielen verschiedenen Standpunkten betrachtet werden kann. So resümierte Joachim Greis, Anwohner der Straße Im Ünken, dass Ziele der ursprünglichen Planung, wie ordnungsgemäße Zufahrten zu den Grundstücken, an allen Straßen in dem Gebiet bis heute nicht erfüllt wurden. Neue B-Pläne würden erhebliche zusätzliche Kosten zur Folge haben. Auch das Umlageverfahren müsste dann mit hohem Aufwand rückabgewickelt werden. Ein anderer Bürger stellte die Notwendigkeit der geplanten Stichstraßen in Frage. Die sollten nur im Bedarfsfall gebaut werden, sagte der Sprecher der Bürgerinitiative Dattenfeld, Peter Inden. Sie müssen aber zunächst eingeplant werden, warf Bauamtsleiter Guido Broich in die Debatte. Wenn es sich später im Verfahren herausstelle, könne man auf die Stichstraßen verzichten. Die Ergebnisse der Prüfung sollen nach dem Vorschlag des Ausschussvorsitzenden Rolf Heuser (CDU) in der nächsten Sitzung des Bauausschusses im September vorgestellt werden. << Zitat Ende

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.